SPS Steuerungsbeispiele

Pumpensteuerung

Anlagenschema

Aufgabenstellung

Der Füllvorgang eines Wasserbehälters (Pumpe Ein) kann wahlweise automatisch über Schwimmerschalter oder im Handbetrieb erfolgen.

Das Signal „Füllstand Maximum“ muss im Automatikbetrieb mindestens 1 Sekunde lang vorhanden sein, um ein vorzeitiges Abschalten der Pumpe durch „Schwappen“ zu verhindern.

Der Betrieb „Pumpe Ein“ wird mit der Meldeleuchte H1 angezeigt.

Die Störungsmeldung „Thermorelais-Auslösung F5“ schaltet die Pumpe aus und wird über die Störungslampe H2 angezeigt.

Anschlussplan

Software

Ofentürsteuerung

Anlagenschema

Aufgabenstellung

Eine Ofentüre wird mit einem Kettenantrieb gesteuert. In der Grundstellung ist die Ofentür geschlossen.

  1. Öffnen:

    Durch die Betätigung des Tasters S1 wird das Öffnen eingeleitet. Wird der Endschalter S4 betätigt, so ist die Tür in der Endposition, der Kettenantrieb wird abgeschaltet.

  2. Schließen:

    Die Ofentür wird automatisch nach sechs Sekunden geschlossen. Sie kann vorher durch Drücken des Tasters S2 von Hand geschlossen werden. Spricht der Endschalter S5 an, so ist die Tür geschlossen und der Kettenantrieb wird abgeschaltet.

Während die Ofentür in Bewegung ist, soll die Signallampe H1 leuchten, wenn die Bewegung angehalten wird soll sie blinken.

Wird während des Schließens die Lichtschranke B1 unterbrochen, stoppt die Ofentür sofort. Sie fährt weiter sobald die Lichtschranke unbetätigt ist.

Durch Betätigen des Tasters S3 kann das Öffnen oder Schließen der Ofentür unterbrochen werden. Die Türbewegungen müssen gegenseitig verriegelt werden.

Anschlussplan

Software

Hydraulikaggregat

Anlagenschema

Aufgabenstellung

Mit S1 wird das Aggregat gestartet, und kann mit S2 ausgeschaltet werden.

Das Aggregat kann nur gestartet werden, wenn der Füllstand des Ölbehälters in Ordnung ist (B1 – Schließer geschlossen).

Der Motor läuft in Stern-Schaltung an und schaltet nach 5 Sekunden auf Dreieck um.

Wenn der Öldruck erreicht ist, (T1 – Schließer) wird dies durch das Leuchten von P3 (Druck erreicht) angezeigt.

Störungen

  1. Wenn der Motorschutzschalter (F5 0-Signal zur SPS) anspricht, leuchtet P1 und der Motor wird ausgeschaltet.
  2. Wenn T2 (Überdruck Öffner) anspricht leuchtet P2 und der Motor wird ausgeschaltet.
  3. Sinkt der Ölstand während des Betriebs unter das Minimum, blinkt P4 im 1sek. Takt. Wird nicht innerhalb von 10 sek. der Ölstand wieder erreicht, leuchtet P4 dauernd und der Motor wird abgeschaltet.
  4. Bei jeder Störung wird das Aggregat automatisch abgeschaltet.
  5. Jeder Fehler muss mit S3 quittiert werden.
  6. Nach dem Quittieren muss die Anlage wieder manuell (mit S1) gestartet werden.

Anschlussplan

Software

Abfüllanlage

Anlagenschema

Aufgabenstellung

Die Anlage wird mit S1 Betriebsbereit geschaltet. Anzeige durch P1.

Bei betriebsbereiter Anlage, ausreichendem Füllstand (B2 = 1) und keinem Behälter in der Abfüllstation (B1 = 0) kann durch Betätigung von S3 (Vereinzelung Start) der Zyklus gestartet werden. Die Vereinzelung K2 wird für 2 Sekunden angesteuert.

Nach dem Ende des Vereinzelungszyklus wird der Motor M1 eingeschaltet (Q1 wird angesteuert).

Wenn der Behälter den Sensor B1 erreicht (1-Signal zur SPS), wird der Motor ausgeschaltet, und der Behälter wird 5 Sekunden lang befüllt. Ist der Behälter fertig befüllt, läuft das Förderband für 10 Sekunden (der Behälter wird in ein Magazin transportiert) und wird dann abgeschaltet.

Damit ist der Ablauf beendet.

Mit S2 kann der Ablauf jederzeit abgebrochen werden und auch die Betriebsbereitschaft wird abgeschaltet.

Solange der Ablauf nicht beendet ist oder der Füllstand B2 zu niedrig ist, kann nicht vereinzelt werden.

Störungen

  1. Erreicht der Behälter den Sensor B1 (nach dem Vereinzeln) nicht innerhalb von 10 Sekunden, wird eine Störung ausgelöst und P2 leuchtet.
  2. Wird B1 nach dem Befüllen nicht innerhalb von 5 Sekunden frei, wird eine Störung ausgelöst und P2 leuchtet.
  3. Beim Auslösen des Motorschutzschalters F5 wird eine Störung ausgelöst und P2 leuchtet.
  4. Jeder Fehler muss mit S4 quittiert werden.
  5. Nach dem Quittieren muss die Anlage wieder manuell (mit S1) neu gestartet werden.

Anschlussplan

Ablaufdiagramm

Software