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Der Mittelwert für die Solarkonstante E0 = 1367 W/m2 wurde 1982 von der Weltorganisation für Meteorologie in Genf festgelegt. Durch die Ekliptik (die Erdumlaufbahn ist eine Elypse) schwankt er zwischen 1325 W/m2 und 1420 W/m2.
\(E_{Sol} = D_{Sol} \cdot A_{PV} \cdot t_{Sol} \cdot \eta_{PV} \)
Darin ist
\( \eta_{PV} \) … der Wirkungsgrad der Solarzellen (18 bis 35%)
\( t_{Sol} \) … die Sonnenscheindauer in h
\( A_{PV} \) … die Solarmodulfläche in m2
\( D_{Sol} \) … die Strahlungsdichte am Standort in W/m2
\( E_{Sol} \) … die buchstäbliche Solarenergie als Ertrag aus dem Sonnenlicht in kWh
Die Solarmodule arbeiten heute im Bereich von etwa 18 - 35% Wirkungsgrad. Den wollen wir berücksichtigen und erhalten somit für den Ertrag.
Die Strahlungsdichte ist vom Lauf der Sonne, den Wetterumständen und der geografischen Lage abhängig. Die Sonnenscheindauer hängt wiederum von der Jahreszeit ab. Kurz: Der Ertrag ist spezifisch.
Zur einfacheren Bestimmung wird auf lokale Messreihen zurückgegriffen und die Erträge aus diesen Messreihen berechnet.
Die mittlere Bestrahlung in Mitteleuropa ist im Diagramm rechts zusammengefasst, beträgt also im
So kann näherungsweise ein durchschnittlich möglicher Ertrag für eine Jahreszeit bestimmt werden;
\(E_{Sol} = D_{spez} \cdot A_{PV} \cdot \eta_{PV} \)
\(Q_{Sol} = 1000 \cdot \frac{E_{Sol} \cdot \eta_{Ah}}{U_{Sys}} \)
Darin ist
QSol → tägliche el. Ladungsmenge aus der Solaranlage
ESol → Ertrag des PV-Generators in kWh/d
ηAh → Amperestundenwirkungsgrad des Akkus (bis 90%)
USys → Gleichspannung der PV-Anlage (Systemspannung)
\(W_{el} = P \cdot t \)
Darin ist
Wd → täglicher Energiebedarf eines angeschlossenen Gerätes
t → angenommene Einschaltzeit pro Tag
P → Anschlussleistung des angeschlossenen Gerätes
\(W_{ges} = P_1 \cdot t_1 + P_2 \cdot t_2 + .... + P_n \cdot t_n \)
Wges → gesamter Energiebedarf aller angeschlossenen Geräte an einem Tag
\(Q_{L} = \frac{W_{ges}}{U_{Sys}} \)
Darin ist
QL → Akkuladung für einen Tag
Wges → gesamter Energiebedarf aller angeschlossenen Geräte an einem Tag
USys → Gleichspannung des Systems
Sie gibt an, ob die Anlage mit dem PV-Generator versorgt werden kann. Für die Akkus ist eine Ladereserve von etwa 30% hinzuzurechnen (Faktor = 1,3).
\(d_{A} = \frac{Q_{Sol}}{1,3 \cdot Q_{L}} \)
Darin ist
Eine Diode ist ein Halbleiterbauelement mit zwei Schichten. Sie ist praktisch ein reiner p-n-Übergang mit elektrischem Anschluss.
Bei entsprechender Polung

Bei der Solarzelle liegt der p-n-Übergang (die Sperrschicht) großflächig in der Nähe der Oberfläche.
Beim Eindringen von Fotonen in die Sperrschicht werden die Elektronen-Lochpaare angeregt, und setzten dort gebundene Elektronen wieder frei.
Die Schleusenspannung US spielt nun den Anstoßeffekt für die Ladungsträger. Bei geschlossenem Stromkreis werden die freien Ladungsträger in Folge der Schleusenspannung in den Stromkreis "gedrückt".
Bildlich gesprochen rutscht also die Diodenkennlinie in Richtung Sperrstrom.
Das einzige Fixum im Zusammenhang mit der Sonne sind die Einstrahlungsdaten auf Grund der Galileischen Erkenntnisse. Ein umfassendes Werkzeug zu den Daten auf unserem Globus findet ihr hier.
Das einzige Fixum im Zusammenhang mit der Sonne sind die Einstrahlungsdaten auf Grund der Galileischen Erkenntnisse. Ein umfassendes Werkzeug zu den Daten auf unserem Globus findet ihr hier.
zum testenNehmen wir an, jemand wollte zwei elektrische Verbraucher in einer 24V Anlage mit Sonnenstrom betreiben. Beispielsweise eine 100 Watt starke Beleuchtung, die 5 Stunden lang die dunkle Nacht erhelen soll, sowie eine Musikanlage, die 4 Stunden lang mit 150 Watt die Zuhörer in ihren Bann ziehen soll, falls überhaupt jemand so lange Geduld mit dem veröffentlichten Musikgeschmack haben kann. Jedenfalls wäre dann der gesamte Energiebedarf nach Punkt 1.1.3 wie folgt zu berechnen:
Damit nun die Geräte spät abends betrieben werden können, wird der Strom aus der Sonne zunächst einmal in einem Akku Das ist die Ladungsmenge QL
nach Punkt 1.1.4zwischengespeichert und danach (eben zeitversetzt spät abends im Dunkeln und völlig ohne Sonnenschein) aus dem geladenen Akku wieder herausgeholt, wenn uns - wie immer später - ein Licht aufgehen soll. Welches QL der Akku nun für unseren Sound mit Licht liefern muss, wird oben gerechnet.
Wenn man aber nur alle dA = 2zwei Tage mit der Sonne rechnen kann, und noch dazu Verluste einkalkulieren muss, weil zum Laden des Akku ja Leitungen und Elektronik notwendig sind, und dieser Akku beim Laden auch noch etwas warm wird, muss von der Fotovoltaikanlage Das ist die Ladungsmenge QSol
nach Punkt 1.1.5mehr Ladung bezogen werden. Welches QSol die Solarpanele bringen müssen, wird jetzt gerechnet:
Wenn wir davon ausgehen, dass der Akku ηAh = 0,9292% seiner Ladungsmenge herzugeben bereit ist, kommt für die Energie ESol aus den PV-Panelen - wie oben nach Punkt 1.1.1 gerechnet - einiges zusammen.
Schließlich lösen wir die Frage nach der Größe des PV-Kollektors APV folgendermaßen:
1. Beleuchtung 100 Watt 5h in Betrieb 2. Musik 150 Watt 4h in Betrieb
Wenn er nun davon ausgeht, dass er eine 10m2 große Anlage mit einer durchschnittlichen Globalstrahlung von 3kWh/m2d bestrahlt, und einen moderaten Akku zur Speicherung verwendet, den er nur zu 75% "auswinden" kann, sieht die Brechnung wie folgt aus:
Für die Anlagenautonomie dA kommt man dann auf folgendes Ergebnis: