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Die Ausgangsspannung eines Wechselstromgenerators wird mit Hilfe eines Oszilloskops gemessen. Das Messergebnis ist ein Oszillogramm:
Die Länge der Schwingung ist die \( Periodendauer T \).
Im obigen Oszillogramm ist \( T = 40ms \). Um herauszufinden, wieviele Perioden die Spannung in einer Sekunde hat, setzen wir den folgenden Schluss an:
| \(40 ms\) | ..... | \(1 Periode\) |
| \(1 s = 1000 ms\) | ..... | \(?\) |
| _________________________________________ | ||
| \(x = 1 Periode \cdot \frac {1000 ms}{40 ms} = 1 Periode \cdot \frac {100}{4} = 25 Perioden \) | ||
Die Anzahl der Perioden oder Schwingungen pro Sekunde nennen wir \(Frequenz f\). Das Zahlenbeispiel zeigt uns, dass man die Frequenz aus dem Kehrwert der \(Periodendauer T\) in Sekunden erhält:
\(f = \frac {1}{T} \) oder umgekehrt \(T = \frac {1}{f} \)
Beide Größen hängen zusammen, genauer gesagt:
die \(Frequenz f\) und \(die Periodendauer T\) sind indirekt proportional:
Allgemein gilt für die Geschwindigkeit:
\(Geschwindigkeit = \frac {Weg}{Zeit} \)
Wenn sich ein Punkt (etwa der Norpol eines Magneten) auf einer Kreisbahn bewegt, ist sein Weg der Kreisumfang \( U = 2 \cdot \pi \cdot r = d \cdot \pi \) und die Umfangsgeschwindigkeit \( v_U = \frac {d \cdot \pi}{t} \)
Wenn man sich bei der Umfangsgeschwindigkeit den Radius \( r = 1 \) denkt und sich fragt, wie oft der Magnet sich in \( t = 1s \) dreht, ist das rechnerische Ergebnis die Winkelgeschwindigkeit \( \omega \) (sprich "omega"). Es gilt zusammengefaßt: \( \omega = 2 \cdot \pi \cdot Umdrehungen/Sekunde \)
\( \omega = 2 \cdot \pi \cdot f \)
Unter der Frequenz \( f \) versteht man die Anzahl von Schwingungen in einer Sekunde. Sie wird in Hz (sprich "Hertz") gemessen \( 1 Hz = 1/s = s^{-1}\).
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Heinrich Hertz Hertz gelang am 13. November 1886 der experimentelle Nachweis der elektromagnetischen Wellen und ihre Übertragung von einem Sender zu einem Empfänger. Damit bestätigte er die von James Clerk Maxwell entwickelten Grundgleichungen des Elektromagnetismus und insbesondere die elektromagnetische Theorie des Lichts. |
Eine sinusförmige Wechselspannung ändert periodisch ihre
Ihr Momentanwert ist daher nicht sehr aussagekräftig, weil er mit ganz bestimmten Zeitpunkten zusammenhängt. Aussagekräftiger ist:

Beide Größen hängen wieder zusammen:
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\(Effektivwert = \frac {Spitzenwert}{\sqrt {2}} \) |
| \(I_{eff} = \frac { \hat {I}}{\sqrt {2}} \) | \(U_{eff} = \frac { \hat {U}}{\sqrt {2}} \) |
Eine sinusförmige Spannung bewirkt in einem Stromkreis einen sinusförmigen Strom. Beide Größen können als Zeiger oder als Sinusschwingung gezeichnet werden:

Die Zeiger liegen genau übereinander, das heißt:
Wir sagen:
| An einem Wirkwiderstand liegen Spannung und Strom in Phase. |
In der Wechselstromtechnik gibt es meistens Stromkreise, in denen die Augenblickswerte der Strom- und Spannungskurven zeitlich nicht zusammenfallen:
Die Zeiger liegen zwar nebeneinander, aber:
Wir sagen:
| An einem Wechselstromwiderstand sind Spannung und Strom phasenverschoben. |
und:
| Der Winkel zwischen Strom- und Spannungszeiger heißt Phasenwinkel φ. |
Das heißt also, obwohl in einem Stromkreis die Spannung während eines Augenblicks "Null" ist, fließt im selben Augenblick "Elektrischer Strom". Das ist neu!. Daher kommt wohl die Bezeichnung: "Es fließt Blindstrom".