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Fragen
Wir unterscheiden:
Spulen sind Induktivitäten (Formelzeichen L). Ihre Eigenschaften hängen von der quadratischen Windungszahl (aufgewickelter Kupferlackdraht) und dem magnetisierten Kern (Spulenfaktor AL = Herstellerangabe) ab.
Es gibt viele Bauarten:
Kernmaterial ist
Ferritkerne können beliebig ausgeführt werden.
| Formkerne | Ringkerne |
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Der Wert der Induktivität ergibt sich aus: \( L = N^2 \cdot A_L \)
In einer Spule wird Energie in Form eines magnetischen Feldes gespeichert. Wenn sich der Strom ändert, wird in der Spule eine Spannung induziert, damit sich der Energiezustand nicht ändert. Dieser Vorgang wird mit dem Begriff Selbstinduktion überschrieben.
Die Selbstinduktionsspannung ist der Netzspannung entgegengerichtet.
Die Größe der Selbstinduktionsspannung hängt von der Stromänderungsgeschwindigkeit und dem magnetischen Kreis (=Induktivität) ab. In Formelschreibweise lautet das so: \( U_L = -L \cdot \frac{\Delta I}{\Delta t} \) | |
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Eine Spule besitzt also die \(Induktivität\) von \(L = 1 Henri\), wenn sie bei der Stromänderung \( \frac{\Delta I}{\Delta t} \) also eine \( \frac{1A}{1s} =\) 1 Ampere in 1s die Selbstinduktionsspannung \(U_L = 1 Volt\) erzeugt. |
Bei der Spule eilt der Strom der Spannung um 90° elektrisch nach. Das wird im folgenden Liniendiagramm dargestellt:
Ein Merkspruch lautet: „Induktivitä...t Strom zu spä...t“
Er ist
Wir unterscheiden
... sind bei Kurzschlüssen zwischen den Metallschichten selbstheilend.


Elektrolytkondensatoren sind gepolte Kondensatoren. Sie besitzen einen "+" - und einen "-" - Anschluss. Bei falschem Anschluss werden sie zerstört.

... sind durch elektrochemische Prozesse im Elektrolyten den Akkus ähnlich aber wesentlich schneller geladen.

Der Wert der Kapazität ergibt sich aus: \( C = \varepsilon \cdot \frac{A}{d} \)
Zwei großflächige Platten im Abstand d und einer Zwischenisolierung (= Dielektrikum) mit der Dielektrizitätszahl ε werden als Kapazität bezeichnet.
Die Einheit der Kapazität ist 1 Farad (1F).
Für die Kapazität ergeben sich sehr kleine Werte, darum wird praktisch meistens die Einheit μF geschrieben.
In einem Kondensator wird Energie in Form eines elektrischen Feldes gespeichert. Wenn ein Strom fließt, wird im Kondensator elektrische Ladung gespeichert. Weil die Leiter gegeneinander isoliert sind, kann sich der Ladungsunterschied im Kondensator nicht ausgleichen. Es bleibt ein Ladungsunterschied zwischen den Platten bestehen, was wir als Spannung bezeichnen.
Man spricht vom Aufladen eines Kondensators mit einer Ladespannung, wobei der Ladestrom fließt.
Die Größe der Spannungsänderung hängt vom Ladestrom und der Elektrischen Feldstärke (= Kapazität) ab. In Formelschreibweise lautet das so: \( I_C = C \cdot \frac{\Delta U}{\Delta t} \) | |
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Ein Kondensator besitzt die \(Kapazität\) von \(C = 1 Farad\), wenn er bei der Sannungsänderung \( \frac{\Delta U}{\Delta t} \) also bei \( \frac{1V}{1s} =\) 1 Volt in 1s den Ladestrom \(I_C = 1 Ampere\) benötigt. |
Beim Kondensator eilt der Strom der Spannung um 90° elektrisch vor. Das wird im folgenden Liniendiagramm dargestellt:
Ein Merkspruch lautet: „Kondensato...r Strom eilt vo...r“
Er ist