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Fragen
In diesem letzten betrachteten Fall gilt auch das Erste Kirchoffsche Gesetz für Wechselstrom. Die \(Wirkspannung\) \(U_R\) und die \(Blindspannungen\) \(U_L\) und \(U_C\) ergeben zeichnerisch addiert die Netzspannung.
Aufgrund der Phasenlage müssen die Vorzeichen der \(Blindspannungen\) beachtet werden. \(U_L\) und \(U_C\) wirken exakt gegeneinander, weshalb es immer \(- U_C\) heißen muss. Es bleibt die resultierende Blindspannung:
\(U_{LC} = U_L - U_C \)
Damit wird auch die geometrische Summe, oder der "Pythagoras" etwas lesbarer:
\(U_N = \sqrt {{U_R}^2 + {U_{LC}}^2} \)
Induktive und Kapazitive Blindwerte besitzen unterschiedliche Vorzeichen. Sie können algebraisch subtrahiert werden. Dann bleibt ein Restwert mit positivem oder negativem Vorzeichen übrig.
Bei der Parallelschaltung kommen wir wieder auf die ursprüngliche Form des Ersten Kirchoffschen Gesetzes. Auch hier kann mit Wechselstromgrößen gerechnet werden. Einzig die Genauigkeit macht uns zu schaffen, weil eben die Leitwerte sehr kleine Zahlen ergeben. Der \(Wirkstrom\) \(I_R\) und die \(Blindsströme\) \(I_L\) und \(I_C\) ergeben zeichnerisch addiert den Gesamtstrom, der dann umgekehrt bei guten Leitwerten verdammt groß werden kann.
Aufgrund der Phasenlage müssen die Vorzeichen der \(Blindsströme\) beachtet werden. \(I_L\) und \(I_C\) wirken exakt gegeneinander, weshalb es immer \(- I_C\) heißen muss. Es bleibt der resultierende Blindstrom:
\(I_{LC} = I_L - I_C \)
Damit wird auch die geometrische Summe, oder der "Pythagoras" etwas lesbarer:
\(I_{ges} = \sqrt {{I_R}^2 + {I_{LC}}^2} \)