WMK-Bewegungselemente

[FK/EMT]

Allgemein

Lager werden zunächst nach der Richtung der Kraft unterschieden, die auf sie wirkt.

Axiallager Radiallager
lager_radial.gif lager_axial.gif
Last in Achsrichtung Last quer zur Achsrichtung

Bauformen

Gleitlager

Für Gleitlager werden verschiedenste Bronzearten verwendet.

  • für hohe Lagerbelastbarkeit
  • für geräuscharme Maschinen
  • benötigt dauernd Schmierung
  • hohe Anlaufreibung

Gleitlager.gif

Wälzlager

Durch Rollen, Nadeln oder Kugeln kann die Reibung verringert werden. Rollreibung ist bedeutend kleiner als Gleitreibung.

Unterscheidung nach den Wälzkörpern

Rollenlager

Große radiale Kräfte => große Abrollfläche LAGER_W3.GIF

Nadellager

Große radiale Kräfte und enges Lagergehäuse => große Abrollfläche und dünne Wälzkörper LAGER_W2.GIF

Kugellager

radiale und axiale Kräfte => Rillenkugellager (Standard) LAGER_W1.GIF

Vor- und Nachteile:

  • kleine Reibung
  • kleine Wartung
  • hohe Laufgeräusche
  • begrenzte Belastbarkeit

Unterscheidung nach der Beanspruchung

Schrägrollenlager Schulterkugellager
Walzenlager.gif Schulterkugellager.gif

Kupplungen

Starre Kupplungen

Für eine feste Verbindung zwischen Antriebswellen unterscheidet man Klauenkupplung und durch Verschraubungen starr verbundene Kupplung.

Bewegliche Kupplungen

Die zwei Wellen werden elastisch miteinander verbunden. Dadurch müssen die Wellen nicht genau fluchtend sein und Laststöße können besser abgefangen und Vibrationen verringert werden.

Bolzenkupplung

Klauenkupplung

Balgenkupplung

Die Kupplung ist elastisch und vergleichsweise leichter lösbar. Die Bolzen sind mit elasischen Kunststoffteilen ummantelt und lediglich gesteckt nicht geschraubt.

Bolzenkupplung

Ausrückbare Kupplungen

Die Verbindung kann auch im betrieb gelöst werden.

Fliehkraftkupplung

Fliehkraftkupplung

Bei Lamellen-, Magnetpulver- oder Visko- (Öl-)kupplungen sorgen Fliehkräfte für die kraftschlüssige Verbindung der Wellen. Dadurch kann die Antriebsmaschine lastfrei anlaufen.