Parallelschaltung beliebiger Widerstände im Wechselstromnetz

Durch Verstellung des "Schiebereglers" können folgende Werte in sinnvollen Grenzen gewählt werden:

a) Wirkwiderstand von 10 bis 1500 Ω R = Ω

b) induktiver Blindwiderstand von 10 bis 1500 Ω XL = Ω

c) kapazitiver Blindwiderstand von 10 bis 1500 Ω XC = Ω

Bedenke: Je kleiner der Widerstand, desto größer der Kurzschluss!

Bei der Parallelschaltung muß mit den Leitwerten gerechnet werden. Ausgangspunkt ist folgendes Leitwertdreieck

Größen eingeben Formel eingeben oder
berechnen durch klick
Der Leistungsfaktor ergibt sich aus der obigen Zeichnung mit: \( Y = \frac {1}{Z}\)
\( cos\varphi = \frac {G}{Y}\)
cosφ = (φ = °)
Der Strom ergibt aus der Netzspannung: UN = V \( I = Y \cdot U \) I = A
Das Stromdreieck und das Leitwertdreieck sind kongruent d.h. es ändert sich nur der Maßstab:
Gesamtstrom (Kontrollwert) \( I = \sqrt {{I_R}^2+{I_{LC}}^2} \)
\( I_{LC} = I_L - I_C \)
I = A
Die Wirkstrom \( I_r = G \cdot U = \sqrt {{I^2}-{(I_{LC})}^2} \) IR = A
Die Blindstrom \( I_{L|C} = B_{L|C} \cdot U \) IL,C = A
Das Leistungssdreieck und das Stromdreieck sind ebenfalls kongruent:
Die Wirkleistung \( P = I \cdot U_G = \frac {U^2}{R} \) P = W
Die Blindleistung \( Q_{L|C} = I \cdot U_{L|C} = \frac {U^2}{X_{L|C}} \) QL,C = var
Die ScheinLeistung (eigentlich die Gesamtleistung) \( S = I \cdot U_N = \frac {U^2}{Z} \) \) S = VA

Strom- und Leistungsdreieck

Zeiger- und Liniendiagramm